29kompakt Februar 2019 Software für Frauen HAMELN Landesbezirksausschuss erarbeitet Konzept Welche Anforderungen aus Ar beitnehmerinnen Sicht an au tonome Softwarepakete zu stel len sind damit will sich der Frauenausschuss des Landes bezirks Nord befassen und bis zum Frauentag 2020 ein Kon zept erarbeiten Das haben sich etwa 20 Teilnehmerinnen bei einem Seminar Anfang Dezem ber in Hameln vorgenommen in dessen Mittelpunkt Prozesse der Digitalisie rung standen Der Leiter des Fo rums soziale Technik gestaltung in Baden Württemberg Welf Schröter erklärte wie autonome Softwarepa kete zum Beispiel bei der Bestellung von Rohstof fen oder der Auftragsvergabe im Hintergrund laufen und Geschäftsprozesse ohne das Zutun von Menschen steu ern Sie werden weiter an Be deutung gewinnen so die Er wartung ein unsichtbarer Teil der Digitalisierung des sen Auswirkungen die Frauen sichtbar machen wollen Aussicht auf Tarif ALFELD Kosmetikkonzern kündigt Verhandlungen an Bei Logocos in Salz hemmendorf werden im April Tarifverhand lungen für die etwa 340 Beschäftigten auf genommen Das er fuhr die Belegschaft Ende Dezember bei einer Betriebsversamm lung vom neuen Besitzer dem französischen Kosmetik hersteller L Oréal Der Kon zern hatte das Naturkosme tikunternehmen im August 2018 übernommen Was im April vereinbart wird soll rückwirkend zum 1 Januar 2019 in Kraft treten Damit deutet sich ein Ausweg aus den seit 2017 dauernden ergebnislosen Tarifauseinan dersetzungen mit dem Unter nehmen an dessen letztes Angebot für 2018 eine Erhö hung von 0 5 Prozent gewe sen war Das hatte die Tarif kommission abgelehnt Selbst den Manteltarifvertrag hatte der Arbeitgeber 2018 gekün digt Peter Winkelmann Leiter des IG BCE Bezirks Alfeld begrüßt den neuen Anfang Damit haben wir eine Basis für eine vertrauensvolle und sozialpartnerschaftliche Zu sammenarbeit gelegt die auf ein großes positives Echo bei unseren Mitgliedern stößt Fo to I G B C E Frauen diskutierten Digitalisierung Aktion gegen Nullrunden beim Lohn 2018 Fo to M ar io Il se Der DGB beginnt 2019 den beim Kongress beschlossenen Zukunftsdialog für eine fortschrittliche Modernisierungs politik Worum geht es da im Norden Die zentralen Fragen beim Zukunftsdialog sind wie wir leben und wie wir arbeiten wollen Darüber wollen wir vor Ort mit den Menschen ins Gespräch kommen In einem Flächenland wie Schleswig Holstein geht es sicher eher darum wie man mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Ar beit kommt und in der Großstadt Hamburg eher um bezahlbare Mieten Doch der Horizont ist weiter Wir wol len auch über flexible Arbeitszeiten Bildung und Renten reden Oder darüber wie wir uns Europa künftig vorstellen und was die Digitalisierung für unsere Arbeit und unser Leben ausrichten kann Wer soll genau mit wem ins Gespräch kommen Aufseiten des DGB sind die Ehrenamtlichen in den Stadt und Kreisverbänden gefragt Je nach Thema werden sie an ihren Orten Verbände Parteien Kammern oder Bürger initiativen ansprechen Unter der Überschrift Reden wir über werden sie zu öffentlichen Diskussionen ein laden an denen sich alle beteiligen können Wir geben nur die Leitfragen vor alles andere kommt von den Betei ligten vor Ort Wir wollen wissen was sie denken Wir wol len damit auch verhindern dass sich Menschen von der Politik ausgeschlossen fühlen und deshalb rechtspopulis tischen Irrwegen folgen Was geschieht mit den Diskussionsergebnissen Wir werden Ideen für Projekte daraus ableiten die in den einzelnen Orten auch umgesetzt werden können Dafür sind wir mit den Stadt und Kreisverbänden des DGB im Norden gut aufgestellt Auch mit den Einzelgewerkschaften sind Initiativen denkbar zum Beispiel zur prekären Beschäf tigung in Schlachthöfen in Schleswig Holstein wo die Ge werkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG organisiert ist oder mit der IG BCE zur Industriepolitik oder Energie wende Im Rahmen einer Aktionswoche vom 25 bis 29 März stellen wir den Zukunftsdialog der Öffentlichkeit vor Der Vorsitzende des DGB Bezirks Nord zum Zukunftsdialog des DGB Fragen an Uwe Polkaehn 3 Fo to P et er B is pi ng

Vorschau IG BCE Kompakt 2/2019 Seite 35
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